Exkursion Berlin, 17.02.-20.02.2011 – Logfile c

25 Feb

Samstag, 19.12.2010

S-Bahnhof Warschauer Straße >> Fahrt mit der S-Bahn zum Ostkreuz >> S-Bahn nach Adlershof

► Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin-Adlershof
Entwicklung des Areals westlich der Straße Adlergestell als Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien (WISTA:: http://www.adlershof.de/), seit 1991 mehr als 800 Unternehmen mit ca. 14.000 Mitarbeitern, auch sechs naturwissenschaftliche Institute der Humboldt-Universität. Die WISTA-Management GmbH ist für den Betrieb und die Weiterentwicklung des Wissenschafts- und Technologieparks verantwortlich. Zu ihren Aufgaben gehören Kommunikation und Marketing, Förderung von Technologiefeldern und Akquisition.
1909 eröffnete der erste deutsche Motorflugplatz in Johannisthal-Adlershof, der schnell international bekannt wurde. Es bildete sich ein Zentrum mit Unterkünften, Produktionshallen, Fliegerschulen, und vielen namhaften Konstrukteuren und bekannten Fliegern. 1912 wurde die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL), der Vorgänger des heutigen Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), in Adlershof gegründet.
Nach 1945 wurde in Adlershof die Akademie der Wissenschaften der DDR angesiedelt, die viele Institute der angewandten Forschung beherbergte. Auch das Fernsehen wurde am Standort platziert (Fernsehzentrum Adlershof). Hinzu kam das Wachregiment Feliks Dzierzynski. Es wurde ein Radioteleskop mit 36 Meter Durchmesser errichtet und einige Forschungsinstitute angesiedelt.
Mit dem Untergang der DDR wurden die Betriebe fast vollständig abgewickelt, und die Betriebsgelände waren plötzlich weithin ungenutzt. So entstand der Plan, die bestehenden Einrichtungen und verbliebenen Institute in eine neue integrierte Landschaft aus Wissenschaft und Wirtschaft einzubinden. Ein markantes Symbol dieser neuen Landschaft ist heute das BESSY-II Elektronensynchrotron, errichtet zwischen 1993 und 1997.
► Rundgang über das Gelände: Kugellabore (unter Denkmalschutz = „Akademiebusen“), Aerodynamischer Park mit Großem Windkanal, Trudelturm und Motorenprüfstand, BESSY-II Elektronensynchrotron sowie zahlreiche Unternehmens- und Institutsgebäude

S-Bahnhof Adlershof >> Fahrt mit der S-Bahn nach Grünau

► Gartenstadt Falkenberg („Tuschkastensiedlung“): Wohnsiedlung in Berlin Bohnsdorf, eine von sechs Wohnsiedlungen der Berliner Moderne (UNESCO-Liste des Weltkulturerbes seit 2008). Die Gartenstadt Falkenberg ist die älteste dieser sechs Wohnsiedlungen. Sie ist noch der Gartenstadtidee und dem damit verbundenen Baugenossenschaftlichen Siedlungs- und Lebensmodell verpflichtet. Beauftragt mit dem Bebauungsplan wurde der Architekt Bruno Taut. Von der gesamten Planung wurden im ersten Bauabschnitt um den Akazienhof lediglich 34 Wohnungen und im zweiten Abschnitt am Gartenstadtweg 93 Wohnungen realisiert. Wirtschaftliche Schwierigkeiten und der Erste Weltkrieg unterbrachen die Bautätigkeit. Besondere Kennzeichen: die intensive Farbgebung und die abwechslungsreiche Gestaltung der Straßen und Plätze

→ Siehe auch Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: Gartenstadt Falkenberg – Tuschkastensiedlung:: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmale_in_berlin/de/weltkulturerbe/siedlungen/falkenberg.shtml

→ Siehe auch: Berlin:street. Berlin für Neugierige: Spaziergänge in Berlin in den 90er Jahren, von Diether Huhn: Von Altglienicke nach Grünau:: http://www.berlinstreet.de/3924

S-Bahnhof Grünau >> Fahrt mit der S-Bahn zum Baumschulenweg >> Fahrt mit dem Bus zur Blaschkoallee

► Großsiedlung Britz – Hufeisensiedlung: Auf den Flächen des ehemaligen Rittergutes Britz entstand ab 1925 eine Großsiedlung für 5.000 Menschen. Nach dem Ersten Weltkrieg stieg der Zuzug nach Berlin und damit der Bedarf an Wohnraum durch die Kriegsfolgen, Flüchtlingsströme und aufgrund der allgemeinen Arbeitslosigkeit stark an. Anfang der 1920er-Jahre fehlten mehr als 100.000 Wohnungen in der Stadt, ein Bedarf der durch private Bautätigkeit nicht gedeckt werden konnte. Von 1921 bis 1928 entstanden zahlreiche Baugenossenschaften, die auf nicht-kommerzieller Grundlage und mit sozialreformerischen Ansätzen versuchten, die Wohnungsnot zu beseitigen. Es sollte dabei günstiger und hochwertiger Wohnraum geschaffen werden, der zudem eine gute Verkehrserschließung aufweisen sollte. Das war nur durch großflächigen Siedlungsbau möglich. Die Hufeisensiedlung ist ein erstes Beispiel für sozialen Wohnbau.
Bruno Taut als verantwortlicher Architekt und Stadtplaner der ehemals gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft GEHAG und der Stadtbaurat Martin Wagner entwickelten das stadtplanerische Konzept der Großsiedlung Britz mit dem Hufeisen als Mittelpunkt. Taut und Wagner waren Anhänger des sog. Neuen Bauens; sie wollten industrielle  Arbeitsmethoden im großen Stil auf das Bauwesen übertragen, typisierte Wohnungen und Gebäude schaffen – aber ohne die Bedeutung von Grün- und Freiflächen zu mindern. Taut brachte bei der Planung der Großsiedlung Britz seine Erfahrungen mit der Gartenstadt Falkenberg mit ein. Taut integrierte Architektur und Topographie: das Hufeisen ist um einen eiszeitlichen Pfuhl, eine Grundwassersenke gebaut. Es bestehen gewisse Ähnlichkeiten mit einem Angerdorf bzw. Rundling.
Entlang der Fritz-Reuter-Allee grenzt ein „Rote Front“ genanntes langgestrecktes Gebäude die Siedlung bewusst gegen die benachbarte Eierteich-Siedlung mit ihrer traditionalistischen Formensprache ab. Nach Protesten konservativer Abgeordneter hatte der Magistrat dieses Gelände aus dem Planungsbereich Tauts herausgelöst und der DeGeWo zugesprochen. Deshalb liegen die späteren Bauabschnitte der Hufeisensiedlung mit ihren reinen Zeilenbauten an der Buschkrugallee und Parchimer Allee – abseits vom Rest der Siedlung.
→ Siehe auch Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: Welterbe. Berliner Siedlungen der 1920 er Jahre auf der UNESCO Welterbe-Liste:: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmale_in_berlin/de/weltkulturerbe/siedlungen/index.shtml

→ siehe auch: Weltkulturerbe der UNESCO in Berlin. Siedlungen der Berliner Moderne – Führungen:: http://irisdienhardt.wordpress.com/

U-Bahnhof Parchimer Allee >> Fahrt mit der U7 zur Johannisthaler Chaussee

► Gropiusstadt: Vom Bauhaus-Architekten Walter Gropius geplante Satellitensiedlung, Großwohnsiedlung, Trabantenstadt mit ca. 18.500 Wohnungen (entstanden 1962-1975). In den 1980er-Jahren wurde die Gropiusstadt national bekannt als sozialer Brennpunkt (v.a. durch das Buch ‚Wir Kinder vom Bahnhof Zoo’ und den Film ‚Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo’ (1981, Ulrich Edel, siehe Deutsches Filminstitut:: http://deutsches-filminstitut.de/sozialgeschichte/mov/f060.htm).
Bei der Planung knüpfte man an Überlegungen an, die Wohnsiedlung Britz (Hufeisensiedlung) von Bruno Taut nach Süden zu erweitern. Zu diesem Zweck kaufte die Stadt Ackerflächen an der südlichen Stadtgrenze auf. Gropius’Konzeption sah als Reminiszenz an die Hufeisensiedlung kreisrunde Baukörper mit dazwischen liegenden, überschaubaren Wohnvierteln und Einfamilienhaussiedlungen vor, in denen zentral Geschäftszentren und eine Anbindung an die zu verlängernde U-Bahnlinie 7 eingebettet waren. Große Grünflächen dazwischen sollten die Bebauung auflockern und den Bewohnern zur Naherholung dienen. Er wollte die „mannigfaltigen Elemente des herkömmlichen Stadtlebens“ mit den damals modernen Methoden des Städtebaus verbinden.
Mit dem Mauerbau nach 1961 änderten sich die Rahmenbedingungen: da keine Wachstumsflächen nach außen mehr verfügbar waren, mussten die Bauvorhaben nun deutlich verdichtet werden. Statt der ursprünglich vorgesehenen 14.500 Wohnungen wurden die Planungen modifiziert, die endgültige Planfassung sah auf 264 Hektar fast 19.000 Wohneinheiten für mehr als 50.000 Menschen vor. Als Folge der höheren Dichte wurden nun mehr Flächen für Infrastruktureinrichtungen (Schulen, Einkaufszentren etc.) und Stellplätze benötigt, sodass die Gebäude auf der verbleibenden Fläche deutlich in die Höhe wachsen mussten. Statt der von Gropius vorgesehenen maximal fünf Geschosse hat das höchste hier stehende Gebäude (Wohnhochhaus Ideal, Fritz-Erler-Allee 120) 30 Wohnetagen und ist mit 89 m Höhe eines der höchsten deutschen Wohngebäude Auch die Grünflächen wurden deutlich reduziert.
1986 wurden mit großen Investitionen Wohnumfeldverbesserungen vorgenommen. Das öffentliche Grün wurde entsprechend Gropius‘ ursprünglichen Vorstellungen aufgewertet, Plätze umgestaltet und man versuchte mit gezielten Maßnahmen zusätzliche Angebote (wie Jugendclubs, Quartiersmanagement) für die Bewohner zu schaffen.
Nach der Wende entfiel der Bundeszuschuss für die Berliner Städtebauförderung, die Wohnnachfrage sank, weil die Berliner auch ins Brandenburger Umland ziehen können, und Zuzügler aus Osteuropa ließen den Ausländeranteil ansteigen. Seit 2001 ist kein Wohnberechtigungsschein mehr für den Bezug der Wohnungen erforderlich. Die Attraktivität der Gropiusstadt habe insgesamt wieder zugenommen („Großwohnsiedlungen sind inzwischen besser als ihr Ruf“). Die Leerstandsquote liegt nach Angaben der Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO, die eine der Haupteigentümerinnen ist, im einstelligen Bereich. Seit 2004 verkauft die Wohnungsbaugesellschaft GEHAG sukzessive Wohnungen an internationale Investoren. Seit August 2006 ist ein Teil der Gropiusstadt Quartiersmanagement-Gebiet.
(Quelle: Wikipedia: Gropiusstadt:: http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Gropiusstadt)

Die ► Gropius-Passagen an der Johannisthaler Chaussee sind mit über 85.000 m² Einkaufsfläche, 170 Geschäften und 2,500 Arbeitsplätzen das größte Einkaufszentren in Berlin (:: http://www.gropius-passagen.de).

U-Bahnhof Johannisthaler Chausee >> Fahrt mit der U7 nach Neukölln >> Fahrt mit der S-Bahn zum Treptower Park

► Treptowers: Gebäudekomplex (erbaut 1994-1998) mit einem 125 m hohen Hochhaus (höchstes Bürogebäude Berlins, Berliner Zweigstelle der Allianz SE)

Elsenbrücke

► Blick auf die Skulptur Molecule Man (Jonathan Borofsky, 1999)

► Mediaspree: eines der größten Investorenprojekte in Berlin. Es strebt die Ansiedlung von Kommunikations- und Medienunternehmen entlang eines Teils des Spreeufers und eine diesem Bereich entsprechende Umstrukturierung an. Auf größtenteils un- oder zwischengenutzten Grundstücken sollen Bürogebäude, Lofts, Hotels und andere Neubauten entstehen. Die Planungen stammen überwiegend aus den 1990er-Jahren, wurden aber wegen der damals schlechten wirtschaftlichen Lage nur zum Teil umgesetzt. Die Initiatoren sehen in dem Projekt eine große Chance für den Osten Berlins, Kritiker den Ausverkauf seiner wertvollsten Flächen. Das Projekt bezieht sich auf einen etwa 3,7 Kilometer langen und 180 Hektar großen Raum beider Spreeufer an den Grenzen der Stadtteile Berlin-Mitte, Friedrichshain, Kreuzberg und Alt-Treptow. Er wird im Westen von der Jannowitzbrücke, im Norden von der Bahntrasse, im Osten von der Elsenbrücke und im Süden von der Schlesischen Straße und der Köpenicker Straße begrenzt. Die Spree wird in diesem Abschnitt von der Michaelbrücke, der Schillingbrücke und der Oberbaumbrücke gekreuzt.
Als Anlaufstelle für Investoren und Unternehmen wurde im Mai 2004 der Verein Regionalmanagement mediaspree e.V. (ursprünglich media spree Berlin GmbH) gegründet, der bis Dezember 2008 Bestand hatte. Seine Aufgaben werden nun von einer Standortgemeinschaft fortgeführt, die sich neu konstituiert hat, jedoch weiter unter dem Namen Mediaspree firmiert. [Eine Internetadresse bzw. Homepage ist nicht erreichbar!]
Neben großen, unbebauten Flächen befinden sich an den Ufern zahlreiche Industrie- und Gewerbebauten aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert (z.B. das Eierkühlhaus am Osthafen und die Eisfabrik) und verschiedene Neubauten.
Im 19. und im frühen 20. Jahrhundert waren in dem Gebiet vorrangig Industrie und Gewerbe angesiedelt. Viele der heute noch existenten Gebäude stammen aus dieser Zeit und sind charakteristisch für ihre Epoche, deshalb stehen einige von ihnen unter Denkmalschutz. 1913 wurde hier der Osthafen eröffnet mit umfangreichen Lagermöglichkeiten für Getreide und andere Waren, das Eierkühlhaus und die Eisfabrik. Zu Zeiten des Kalten Krieges lag das Gelände mitten im Grenzgebiet zwischen Ost- und West-Berlin, was eine wirtschaftliche Entwicklung unmöglich machte. Auf DDR-Seite wurden Teile der Industriegebäude durch Wachturmaufbauten und ähnliches in die Grenzsicherung miteinbezogen. Die Berliner Mauer verlief am nördlichen Spree-Ufer parallel zum Fluss, der die offizielle Grenze darstellte. Auf West-Berliner Seite entstanden im südlich an die Spree grenzenden Kreuzberg verschiedene alternative Projekte.
Die Neuordnung des Areals nach der Wende begann nur langsam. Ein etwa 1,3 Kilometer langes Teilstück der Berliner Mauer wurde nicht abgerissen, sondern von Künstlern gestaltet (seit 1990 East Side Gallery). Ab 1998 wurde der Ostbahnhof umgebaut und im Jahr 2000 neueröffnet. Viele der brachliegenden Flächen wurden von Investoren aufgekauft. Eine entscheidende Entwicklung setzte aber erst 2002 mit der Verabschiedung eines Flächennutzungsplans durch den Berliner Senat und dem Vorantreiben des Projektes Mediaspree ein. Zu den ersten nach dem Mauerfall im Mediaspree-Gebiet realisierten Investorenprojekten zählen der Bau der Treptowers, der ver.di-Zentrale an der Schillingbrücke, sowie der Umbau des Eierkühlhauses zur Deutschlandzentrale der Universal Music. Im Frühjahr 2004 erfolgte Ansiedlung von MTV Networks Germany in einer ehemaligen Lagerhalle am Osthafen. 2005 folgten VIVA und VIVA Plus. Auf dem Areal des ehemaligen Ostgüterbahnhofs wurde 2008 von der Anschutz Entertainment Group die O2 World errichtet. Zu Erholungszwecken wurden von Mediaspree e.V. ein zehn Meter breiter Uferstreifen und ein Park an der Spree eingeplant sowie einige kleinere Pocket-Parks zwischen Spree und Stralauer Allee um die East Side Gallery herum. Außerdem waren beiderseits des Flusses Promenaden und Radwege vorgesehen.
Gegen die Umstrukturierungspläne gab es bisher zahlreiche Protestaktionen. Koordiniert werden die Proteste vor allem von der Bürgerinitiative ‚Mediaspree versenken’ (Initiattor der Architekt Carsten Joost). Unter dem Slogan „Spreeufer für alle!“ organisiert das Bündnis Informationsveranstaltungen für Anwohner sogenannte „Kiezspaziergänge“ gegen das Projekt und begleitete ein Bürgerbegehren zur Mitgestaltung des Spreeufers.
Der Initiativkreis setzt sich aus der realpolitisch orientierten AG Spreeufer und der eher linksradikal ausgerichteten AG SpreepiratInnen zusammen. Er sieht sich als Interessenvertreter derjenigen, die ein Spreeufer als Grün- und Kulturfläche mit vielfältigen Nutzungen wollen. Zentrale Forderungen sind ein Mindestabstand von 50 Metern zum Spreeufer für sämtliche Neubauten, die Einhaltung der Berliner Traufhöhe von 22 m und ein Rad- und Fußgängersteg statt einer neuen Straßenbrücke. Zudem sollen bestehende Gebäude in ein Freiflächenkonzept integriert und durch Pavillons mit öffentlichen Nutzungen ergänzt werden können. Die verbleibenden Neubauflächen sollen so parzelliert werden, dass sich nicht nur wenige Großinvestoren engagieren können, sondern viele Nutzer, vor allem nichtkommerzielle, kulturelle Initiativen. Dem Bezirk wirft der Initiativkreis die Privatisierung öffentlicher Liegenschaften vor.
Aus Sicht der Bürgerinitiative wird mit der Planung von Mediaspree die historische Chance verspielt, eine Flussuferzone als Naherholungsraum mit hohen Freiflächenanteilen zu entwickeln. Der geplante Uferwanderweg und die Pocket-Parks seien für eine Millionenstadt wie Berlin nicht ausreichend. Das gesamte Projekt wird als Investition in den Hochpreissektor wahrgenommen, bei der es in erster Linie um eine profitable Uferbebauung mit privatisiertem Spreeblick geht, während der soziale Bereich außer acht gelassen wird. Befürchtet wird, dass die geplante „Aufwertung“ des Gebiets zu steigenden Mieten, einer antisozialen Entwicklung der Stadt und zu Kulturvernichtung führen wird.
Gegen die Pläne von Mediaspree wurde am 13. Juli 2008 ein Bürgerentscheid durchgeführt, bei dem ein freier Uferstreifen von 50 m und der Verzicht auf Hochhausbebauung sowie auf die geplante neue Autobrücke über die Spree gefordert wird. Die erforderliche Zahl an Unterstützungsunterschriften war innerhalb von fünf Monaten vorzeitig zu Stande gekommen und am 4. März 2008 offiziell beim Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg eingereicht worden. Bei dem darauf folgenden Bürgerentscheid lag die Wahlbeteiligung mit 19,1% über der notwendigen Marke von 15%. Eine deutliche Mehrheit der Wähler (87%) befürwortete die Alternativvorschläge der Initiative ‚Mediaspree versenken’. Bindend ist das Ergebnis jedoch nicht. Während die Kreisverbände von SPD und Grünen im Anschluss forderten, den Bürgerwillen so schnell wie möglich umzusetzen, sicherte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer den Investoren Planungssicherheit zu.
Der Bürgerentscheid ist nicht bindend. Dennoch ist der Bezirk von einigen Mediaspree-Plänen abgerückt. So soll auf den Hochhausneubau an der Elsenbrücke verzichtet werden und statt der geplanten Straßenbrücke soll nur ein Rad- und Fußgängersteg über die Spree gebaut werden. Damit kommt er zentralen Punkten des Bürgerbegehrens teilweise entgegen. Im September 2008 hat sich ein Sonderausschuss konstituiert, in dem Mitglieder der verschiedenen Fraktionen und der Bürgerinitiative Mediaspree versenken Möglichkeiten erörtern, Baupläne im Sinne des Bürgerentscheids zu ändern. Ende Februar 2009 hat sich allerdings der Senat von Berlin in die Verhandlungen eingeschaltet. Er fürchtet Schadenersatzforderungen der Investoren, sollten Bebauungspläne geändert werden, und hat auch ‚schwere Bedenken’ gegen den Verzicht auf das Hochhaus an der Elsenbrücke. Er droht deshalb damit, dem Bezirk die Planungshoheit zu entziehen. Mediaspree, CDU und FDP sowie die Industrie- und Handelskammer begrüßen den Vorstoß, während die Initiative „Mediaspree versenken“ eine Chancenverschlechterung fürchtet, weil sie nur über den Bezirk Einfluss nehmen kann.
(Quelle: Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Mediaspree, verändert)

Siehe auch; Initiativkreis Mediaspree versenken! Spreeufer für Alle:: http://www.ms-versenken.org/

Die Infomationen zu den im Folgenden beschriebenen bereits realisierten und geplanten Projekten stammen aus Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Mediaspree. Diese beziehen sich auf die Objektbeschreibungen von mediaspree.de, wobei die angegebene Internetadresse aber nicht erreicht werden konnte.

Bereits realisierte Projekte am nördlichen Spreeufer von Ost nach West (Elsenbrücke bis Oberbaumbrücke/Warschauer Straße:

  • Labels Berlin 2 (erbaut 2009 nach Plänen des Baseler Architektenbüro HHF unter Ignorierung des Bürgerbegehrens; Gebäude mit einer grünlichen Betonfassade, fünf Etagen mit einer Gesamtnutzfläche von 7.000 qm: Platz für Showrooms von zwölf Modefirmen, im Erdgeschoss Veranstaltungsräume für Modeschauen, Partys und Gastronomie
  • Labels Berlin 1 (ehemalige Lagerhalle Ost der BEHALA, erbaut 1913 von dem Berliner Architekten Friedrich Krause, Denkmalschutz. 20076 saniert durch die Labels Projektmanagement GmbH & Co. KLG
  • Zigarren Herzog (ehemalige Hafenkantine der Berliner Hafen- und Lagerbetriebe, BEHALA, 1909 erbaut, Denkmalschutz. 2007 saniert und von der A-Medialynx GmbH bezogen, z.T. vermietet an die Zigarren Herzog Vertriebsgesellschaft mbH
  • Fernsehwerft: Neubau zwischen dem ehemaligen Hafenbüro und der Kantine der BEHALA; beherbergt zwei moderne Fernsehstudios, Schnittplätze und Büros; Nutzung durch die A-Medialynx GmbH und fernsehwerft GmbH
  • A-Medialynx GmbH: ehemaliges Hafenbüro der BEHALA, denkmalgeschützt, 2007 saniert
  • MTV Central Europe (Deutschlandzentrale des Fernsehsenders MTV Germany nach dem Umzug von München 2004 in der ehemaligen BEHALA-Lagerhalle West. Westlich davon ein Neubau (2006-2007) für die zum Konzern gehörende Viacom (VIVA etc.)
  • Office-Lofts im Getreidespeicher (errichtet 1907-1913 von Friedrich Krause mit riesigem Walmdach, Klinkerflächen und Naturwerksteinen in neo-klassizistischer Bauweise. Nutzung als Lagerhaus bis 1990; 2000-2001 komplette Sanierung und Einrichtung von 18.000 m2 Büros und Office-Lofts.
  • Deutschlandzentrale von Universal Music (Eierkühlhaus): errichtet 1928/29 nach Plänen des Dresdner Baurats Oskar Pusch. Funktionale und denkmalgeschützte Fassade mit Zügen der Bauhaus-Architektur; Klinkermauerwerk mit einem Rautenmuster als Dekorelement und Gesimsbändern an den Gebäudeecken. 2000-2002 Umbau des Kühlhauses zu einem Büro- und Geschäftshaus; dabei wurde die ursprünglich geschlossene Fassade an drei Seiten großflächig geöffnet und mit einer vorgehängten Glasfassade versehen.
  • BASF European Shared Service Center (im „Lichtturm”, “Narva-Würfel”: Technisches Denkmal errichtet 1906-1912 durch die Deutsche Glasglühlicht AG als Teil eines Glühlampenwerks → Berlins erstes Hochhaus. Erweiterung um den Glasaufbau 1963; 1997-2000 Umbau zum Bürogebäude
    ► Oberbaum-City (seit 1999): Gelände der ehemaligen Narva Lampenfabrik, das im Westen von der Warschauer Straße, im Norden von der Bahntrasse mit dem Bahnhof Berlin Warschauer Straße, im Osten von der Lehmbruckstraße und im Süden von der Spree begrenzt wird. Nachdem Narva und Osram ihre Produktion komplett eingestellt hatten, wurden ab 1992 die bestehenden Altbauten mit ihren denkmalgeschützten Fassaden total entkernt und unter der Leitung der Architekten Reichel und Stauth (Braunschweig) erweitert und umgebaut. Dabei konnte die alte Bausubstanz mit ihren historischen Fassaden. In insgesamt fünf Gebäudekomplexen entstanden vorwiegend Raum für Gastronomie und Einzelhandel und über 80.000 m² Büroflächen. Es haben sich ca. 70 Firmen angesiedelt, darunter die BASF (siehe unten), die adesso AG, DEKRA, die ThyssenKrupp AG und das Kundenservicezentum der Deutschen Post. Verwaltet und vermarktet wird die Oberbaum-City von der HVB Immobilien AG, einer Tochter der UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank). In mehreren noch bestehenden Freiflächen wird weiteres Bebauungspotential gesehen.
  • Das Toyota-Autohaus (Stralauer Allee 44–47, eröffnet 2007)
  • Industriepalast (Warschauer Straße 34-44, erbaut 1906/07 nach Plänen von Johann Emil Schaudt; typische Etagenfabrik, Eisenskelettbau, denkmalgeschützt. 1992/93 Neugestaltung der Fassade und Sanierung und Ergänzung um einen Neubau, 3.500 m2 Büro- und Gewerbeflächen

Geplante Projekte am nördlichen Spreeufer von Ost nach West (Elsenbrücke bis Oberbaumbrücke/Warschauer Straße:

  • Hochhaus an der Elsenbrücke: Die Freiflächen des Osthafens (Stralauer Allee 3–16) sollen mit einer Kette von 20 und 24 Meter hohen Gebäuden dicht am Spreeufer bebaut werden. An der Elsenbrücke ist ein 90 Meter-Turm geplant, der zusammen mit den auf der anderen Seite der Brücke stehenden Treptowers der Allianz Versicherung ein sogenanntes „Stadttor“ bilden soll. Im März 2008 wurden der Eigentümerin BEHALA Bauvorbescheide erteilt, woraufhin sie die fraglichen Baugrundstücke an Investoren verkaufte. Der Bebauungsplan für den Osthafen ist jedoch noch nicht festgesetzt. Die Bürgerinitiative Mediaspree versenken wendet sich vor allem gegen die Hochhaus-Pläne und die dichte Uferbebauung. Seit Juli 2008 wird sie in ihren Forderungen teilweise von der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Friedrichshain-Kreuzberg unterstützt, die zugesichert hat, das geplante Hochhaus an der Elsenbrücke zu verhindern
  • Unmittelbar östlich des ehemaligen Getreidespeichers  lässt der spanische Konzern NH Hoteles an der Stralauer Allee 3 ein neues Vier-Sterne- und Kongress-Hotel (Bauentwurf des Architekturbüros nps tchoban voss mit zwei Baukörpern): Über einen traditionellen Unterbau mit Lochfassade und Metallverkleidung wird ein gläserner Überbau gesetzt, der zur Spree auskragt. Das Projekt widerspricht in mehrfacher Hinsicht dem genehmigten Bebauungsplan, wird aber dennoch realisiert.

 

Bereits realisierte Projekte am südlichen Spreeufer von Ost nach West (Elsenbrücke bis Oberbaumbrücke/Warschauer Straße:

  • Treptowers (siehe oben)
  • Twin Towers: Vierteiliger Gebäudekomplex zwischen Hoffmannstraße und Spree: zwei 15-geschossigen Türmen und zwei fünfgeschossigen ‚Karrees’ (1997 fertig gestellt nach einem Entwurf des Stuttgarter Architektenbüros Kieferle & Partner); über 24.000 m² große Büro- und Gewerbefläche, vermietet an verschiedene Unternehmen, davon 6.700 m² an die 50Hetz Transmission GmbH.
  • Arena Berlin (Eichenstraße 4): multifunktionelles Veranstaltungsgelände mit einer großen denkmalgeschützten Halle, ehemaliger Betriebshof der Allgemeinen Berliner Omnibus AG (ABOAG), 1927 nach Plänen von Franz Ahrens errichtet (damals eine der größten freitragenden Hallen Europas). 1928 ging die ABOAG in den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) auf. 1993 gab die BVG den Standort auf, der seit 1995 für kulturelle Zwecke genutzt wird. Umfassende Sanierung 2000, seitdem Nutzung für Messen, Konzerte und ähnliche Großveranstaltungen. Auf dem Gelände darum und in unmittelbarer Nähe gruppieren sich mehrere Bars und Restaurants: Anhalt (:: http://www.anhalt-berlin.de), Freischwimmer (:: http://www.freischwimmer-berlin.de/), ein Nachtclub (Hoppetosse) und das Bade- bzw. Saunaschiff mit angrenzendem Stadtstrand.
  • Wasserschloss (Schlesische Straße 26): ehemaliger Gewerbehof mit traditioneller Klinkerfassade und Sprossenfenstern. In ihm wurden nach der Sanierung Gewerbelofts eingerichtet.
  • ORCO-GSG-Hof (Schlesischen Straße 27): 1926/27 von den Berliner Mörtelwerken erbauter Gebäudekomplex, z. T. denkmalgeschützt. 1997 wurde er um Neubauten erweitert. Alle Gebäudeteile sind sechs Stockwerke hoch. Die insgesamt 32 Mieteinheiten werden von verschiedenen Unternehmen als Geschäftsräume, Büro-, Produktions- und Gewerbeflächen genutzt.
  • Industrie-Palast am Schlesischen Tor (Schlesischen Straße 29/30): Denkmalgeschützter, 1907/08 erbauter Gewerbehof mit einem Überbau aus Stahl und Glas, der auf der Höhe des vierten Stocks zur Spree auskragt.
  • Viktoria-Mühle (Schlesische Straße 38): errichtet 1891 bis 1898, denkmalgeschützt. Zum ursprünglichen Gebäude-Ensemble gehören drei Quergebäude; der angrenzende Speicher in der Cuvrystraße und das Fabrikgebäude in der Falckensteinstraße wurden dagegen erst nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet. Bis zum Ende der 1960er-Jahre wurde auf dem Gelände Getreide verarbeitet und gelagert. Planung der Umgestaltung durch das Architektenbüro aschenbrenner mosler & andere. In den sanierten Gebäuden wurden unter anderem Studios, Wohn- und Office-Lofts eingerichtet. Bis September 2008 befand sich hier auch die Diskothek Club 103.

Geplante Projekte am südlichen Spreeufer von Ost nach West (Elsenbrücke bis Oberbaumbrücke/Warschauer Straße:

  • Fanny-Zobel-Straße (unbebautes Grundstück zwischen den Treptowers und den TwinTowers. 1999 erwarb es die Dritte Adler Real Estate GmbH & Co. KG erworben, geplant sind ein öffentlicher Park mit Spielplatz, Wohn-, Gewerbe- und Bürogebäude sowie ein Hotel.
  • AquaDomi Z Hotel: Die dänische Firma AquaDomi plant auf der Höhe der Arena ein schwimmendes Hotel (mit über 100 Doppelzimmern, Restaurant, Konferenzbereich und Terrasse)
  • Yachthafen: Die Arena Berlin hat einen Entwurf von den Architekten Grazyna und Jerzy Wilk anfertigen lassen für eine Marina mit Clubhaus und einem sog. ‚Spreebalkon‚ sowie Anlegestellen für Wassertaxis und Linienschiffe.
  • Neue Spreespeicher: An der Ecke Cuvrystraße/Schlesische Straße plant die IVG Immobilien AG die Neuen Spreespeicher. Das ca. 10.000 m² große Grundstück wurde zuletzt für einen Flohmarkt genutzt. Bei den geplanten Bauten handelt es sich um zwei 160 m lange, fünfgeschossige Gebäude mit drei weiteren Staffelgeschossen. Sie sollen im traditionellen Kontorhausstil errichtet werden und sich zur Spree hin öffnen. Vorgesehen ist eine Nutzung für Officelofts, kleinteiligen Einzelhandel und Gastronomie. Das Baurecht für dieses Projekt ist Ende November 2008 abgelaufen und wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Weitere Details zur derzeitigen Planung sind nicht bekannt.

Warschauer Straße, Helsingforser Straße, Am Wriezener Banhof

► Berghain: Techno-Club (:: http://www.berghain.de, 2009 auf dem ersten Platz der Top 100-Clubs der Welt-Liste des DJ Mag (:: http://www.top100clubs.com/)

Bereits realisierte Projekte am nördlichen Spreeufer von Ost nach West (Oberbaumbrücke/Warschauer Straße bis Jannowitzbrücke):

  • Kundendienstzentrum der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR): Teil des noch in Planung befindlichen Quartier in Orange. Es hat in der Mühlenstraße 9/10 ein Ensemble bezogen, das aus einem Neubau und einem zum Bürogebäude umgestalteten Wohnhaus besteht.
  • O2 World (Mühlenstraße 12–30): mit bis zu 17.000 Sitz- und Stehplätzen nach der Lanxess Arena in Köln die zweitgrößte Multifunktionshalle Deutschlands (nach der Lanxess Arena in Köln). Eröffnet im September 2008; Bauherr und Betreiber ist die Anschutz Entertainment Group. Die Baukosten werden auf ca. 165 Mio. Euro beziffert und wurden zum Teil vom Senat übernommen. Austragungsort der Heimspiele des Eishockey-Vereins Eisbären Berlin und des Basketballvereins Alba Berlin ihre Heimspiele dort aus., sowie Nutzung für Konzerte und Versammlungen. Die O2 World ist eines der meistkritisierten Projekte der Mediaspree. Als störend werden vor allem die großdimensionalen und lichtintensiven Werbeinstallationen empfunden sowie ein wenig sensibles Vorgehen beim Bau der Halle in Bezug auf den East-Side-Park.
  • Der East-Side-Park (zwischen der East Side Gallery und der Spree, realisiert 2006-2009). In Auftrag gegeben vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg gegeben und vom Büro für Landschaftsarchitektur Häfner/Jiménez entworfen. In seiner Mitte befindet sich die sogenannte „Boat Landing Plaza“ – eine für die O2 World gebaute Anlegestelle. Die Anlage teilt sich in zwei Ebenen; die obere wird durch den Denkmalbereich der Berliner Mauer (mit der East Side Gallery) und den ehem. Kontrollweg definiert. In ihrer kargen Ausgestaltung soll sie an den hier früher verlaufenden Todesstreifen erinnern. Die zweite Anlagenebene bildet ein Promenadenweg direkt am Wasser. Dazwischen wurden Liegewiesen angelegt. Kritisiert wird am East-Side-Park vor allem die Anlegestelle der O2 World, für die ein 45 Meter langes Teilstück der denkmalgeschützten East Side Gallery entfernt werden musste. Zudem wurde an dieser Stelle eine Werbetafel gebaut, die auf Grund ihrer Dimension, ihrer Lichtintensität und ihrer Lage in der Blicklinie zwischen Oberbaumbrücke und Fernsehturm als störend empfunden wird.
  • EnergieForum Berlin (Stralauer Platz 33/34): Gebäude 1906–1908 errichtet, früher Zentralmagazin der städtischen Gaswerke. Umbau 2002 und Ergänzung durch einen Neubau als EnergieForum Berlin mit der thematischen Ausrichtung auf regenerative Energien und rationelle Energieanwendung umgebaut und um einen Neubau ergänzt. Das denkmalgeschützte Magazingebäude und zwei moderne Baukörper an der Spree wurden durch ein gläsernes Atrium miteinander verbunden. Angesiedelt haben sich Unternehmen und Institutionen, die sich national und international im Bereich umweltschonender und regenerativer Energieerzeugung und -anwendung profilieren und das EnergieForum als Bürogebäude und Veranstaltungsort nutzen.
  • Ibis Hotel: siebengeschossiger aus drei Teilen bestehender Gebäudekomplex direkt an der Schillingbrücke, seit 2000.
  • Trias (Holzmarktstraße 15–17): drei 13-geschossigen Bürotürmen und einem sechsgeschossigen Gebäuderiegel, 1994 bis 1996 erbaut (als symbolisches Tor des Ostens für die Berliner Innenstadt entworfen von den Architekten Lucia Beringer und Gunther Wawrik). Seit August 2008 Hauptverwaltung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
  • Fortress Multi-Service-Center (Holzmarktstraße 1–9, unmittelbar neben dem Bahnhof Berlin Jannowitzbrücke) mit Tamoil-Tankstelle, Burger King Drive-In, Lidl-Discounter und Büros.

Geplante Projekte am nördlichen Spreeufer von Ost nach West (Oberbaumbrücke/Warschauer Straße bis Jannowitzbrücke):

  • Quartier Orange (Mühlenstraße 9/10): Projekt der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR). Bis 2008 hatte allerdings erst das Kundendienstzentrum den neuen Standort bezogen; die Hauptverwaltung hat ihren Sitz in Tempelhof. Nach Ansicht der Investoren bietet das Gelände zwischen Oberbaumbrücke, East Side Gallery und O₂ World weiteres Entwicklungspotential und ist flexibel erweiterbar. Auf verschiedenen Baufeldern könnten weitere Gebäude errichtet werden, zum um Einzelhandelsmöglichkeiten zu schaffen.
  • Anschutz Gelände: Im Umfeld der O2-World entsteht das sogenannte Anschutz-Gelände (benannt nach dem US-amerikanischen Investor Philip F. Anschutz). Stadtviertel mit rund 520.000 m² für Freizeit-, Sport- und Erholungsflächen sowie für Einzelhandel, Büros und Wohnungen. Westlich der O2 World ist beispielsweise ein „Entertainment-Center“ geplant, das unter anderem ein „Currywurst-Museum“ beherbergen soll. Des Weiteren sollen fünf Hochhäuser zwischen 50 und 138 Metern gebaut werden; die meisten anderen Gebäude sind ca. 28 m hoch. Freiflächen sind, abgesehen von einem Kinderspielplatz, nicht geplant.
  • East-Side-Tower (Mühlenstraße 60): geplantes Wohnhochhaus mit hochwertigen und exklusiven Eigentumswohnungen (Grundstückseigentümer und Projektentwickler ist die city.bauten Gesellschaft für Projektentwicklung und -management mbH, Entwurf vom Architektenbüro nps tchoban voss GbR Architekten BDA.). Bei dem Gebäudekörper handelt es sich um einen ca. 140 m langen und bis zu 30 m hohen Riegel mit einem 15-geschossigen Hochhausabschluss mit einer Höhe von 67 m. Das Gebäude lässt einen 10 m-Streifen zum Spreeufer und reicht mit seiner Rückseite bis auf einen Minimalabstand an die Mauer der East-Side-Gallery. Ursprünglich sollte das Gebäude den Abschluss einer Kette aus Einzelhäusern am Spreeufer bilden, die aber bereits rückabgewickelt wurden. Da auch der Wiederaufbau der Brommybrücke nun als autofreier Steg geplant ist, hat das Hochhaus-Projekt seine städtebauliche Begründung als prägnanter Brückenkopf verloren. Seine Umsetzung wird voraussichtlich erst dann ernsthaft in Erwägung gezogen, wenn die Projekte auf dem Postareal und auf dem Anschutz-Gelände abgeschlossen sind und sich eine wohnungsnahe Infrastruktur entwickelt hat. Zurzeit befindet sich auf dem Grundstück das Café mit Bar Oststrand.
  • Park an der Spree: 2,1 ha große öffentliche Grünanlage, die zwischen dem Postareal und der Spree angelegt werden soll. An seinem östlichen Ende soll der Brommysteg errichtet werden. Der Park wird als Fortsetzung der weiter östlich angrenzenden Spreeuferpromenade an der East Side Gallery verstanden (East-Side-Park) und ist ähnlich konzipiert. Er wurde vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg in Auftrag gegeben und vom Büro für Landschaftsarchitektur Häfner/Jiménez entwickelt. Wie die Promenade gliedert sich der Park in zwei Bereiche. Aus Denkmalschutzgründen bleiben die Mauer und der mittige ehemalige Kolonnenweg erhalten. Der Raum zwischen Mauer und Spree soll hauptsächlich als ausgedehnte Rasenfläche gestaltet werden. In der Mitte des Parks soll ein Bootsanleger für den Linienschiffsverkehr angelegt werden. Im westlichen Teil ist ein sogenanntes „Globe-Theater“ vorgesehen, das durch das Kultur- und Zirkuszelt shake! genutzt werden könnte, das sich heute schon an dem Standort befindet.
  • Postareal mit Postbahnhof (4,2 ha großes Grundstück in der Nähe des Ostbahnhofs, das im Westen von der Straße der Pariser Kommune, im Norden von den Bahngleisen, im Osten von der Mariane-von-Rantzau-Straße und im Süden von der Mühlenstraße eingegrenzt wird). Im Zentrum des Geländes steht der denkmalgeschützte Postbahnhof, 1906-1908 errichtet nach Entwürfen des Postbaurats Wilhelm Tuckermann. Die Räumlichkeiten werden vor allem vom FritzClub des Jugendsenders Fritz als Eventlocation und für Konzerte genutzt, es finden aber auch oft Ausstellungen (u. a. Körperwelten) und verschiedene andere Veranstaltungen statt, zum Beispiel die Berlin Fashion Week. Im Umfeld des Postbahnhofs ist ein neues Stadtquartier für Büros, kreative Unternehmen, Wohnungen, Hotels, Freizeit, Gastronomie, Einzelhandel und einzelhandelsnahe Dienstleistungen geplant. Über sogenannte „Spreefenster“ soll es mit dem Park an der Spree verknüpft werden. Der Bebauungsplan legt Baublocks mit einer Höhe von 26 m und 37 m fest; es sind aber auch zwei Hochhausneubauten mit einer Höhe von 118 bzw. 96 m vorgesehen. Die Bürgerinitiative Mediaspree versenken kritisiert an dem Projekt vor allem die Dimension der Baumasse, die entstehende Verschattung sowie den geringen Wohnanteil von 16,6 % an der Gesamtgeschossfläche.
  • Columbus-Haus: Unter diesem Namen sollen am Stralauer Platz 35, zwischen dem Ostbahnhof und der Spree, drei jeweils achtgeschossige Büroriegel entstehen. Die Fassade soll straßenseitig aus Stein und zur Spree hin aus Glas gebaut werden. Sie lässt einen zehn Meter breiten Streifen für einen geplanten Uferwanderweg frei, den sie aber in den oberen Geschossen überragt. Die Baugenehmigung für das Columbus-Haus wurde 2004 erteilt und 2008 verlängert. Der ursprüngliche Eigentümer, die Wayss & Freytag AG Projektentwicklung, hat das Grundstück und die Baugenehmigung allerdings an ein spanisches Unternehmen verkauft. Dieses wird das Büroprojekt wohl nicht weiterverfolgen, sondern einen neuen Bauantrag stellen, bei eine Wohnnutzung überwiegen wird. Zurzeit betreibt das Sport- und Kulturzentrum YAAM (Young African Art Market) auf dem Gelände Jugendarbeit (:: http://www.yaam.de/)
  • Hotel Spreeport (Stralauer Platz 29–31). Dort befindet sich das 1936 errichtete Verwaltungsgebäude der GASAG. Die Kilian Projektmanagement Berlin GmbH möchte den vorhandenen Bau abtragen und an seiner Stelle ein 3-Sterne-Plus-Hotel mit sieben Stockwerken und über 200 Zimmern errichten mit Konferenz- und Tagungszentrum (Entwürfe von den Architekten Thomas Müller und Ivan Reimann). Die dafür notwendigen Bauvorbescheide wurden bereits erteilt. Neben dem Hotel soll unter dem Namen Riverside ein weiteres Gebäude mit Platz für Wohn- und Office-Lofts errichtet werden. Laut der Bürgerinitiative ‚Mediaspree versenken’ ist das Bauvorhaben im Spätsommer 2008 wieder aufgegeben worden. Neue Überlegungen des Landes Berlin sehen demzufolge zwei Büro- und Hotelblöcke mit einem Uferabstand von 36 m bzw. 26 m sowie eine Grünfläche vor. Auf dem Gelände befindet sisch zur Zeit auch der Club Maria am Ostbahnhof (:: http://www.clubmaria.de)
  • Spree Urban: geplantes städtebauliches Quartier, das auf den beiden Grundstücken an der Holzmarktstraße 19–24 und 25–30 errichtet werden soll. Die Liegenschaften flankieren die Bahntrasse von westlicher und östlicher Seite und wurden 2004 von der BSR über ihre Beteiligungsgesellschaft SpreeUrban-Entwicklungsgesellschaft mbH & Co Immobilien KG erworben. Sie sind jedoch nicht für die Eigennutzung vorgesehen, sondern sollen wirtschaftlich vermarktet werden. Den international ausgeschriebenen Realisierungswettbewerb gewann der Entwurf des Berliner Architekturbüros Staab Architekten GvAmbH. Ein im Juli 2006 beschlossener Bebauungsplan sieht vor, auf dem Gelände sechs 36 bis 43 m hohe Gebäude sowie einen Turmbau von 82 m Höhe zu errichten. Es wird ein Abstand von zehn Metern zum Spreeufer gehalten, wobei die Baukörper den überwiegenden Teil des Weges sechs Meter tief überragen. Der öffentliche Zugang zur Spree soll über Öffnungen an der Holzmarktstraße ermöglicht werden. In die Gebäude sollen nach ihrer Fertigstellung von Büros, Einzelhandel, Gastronomie und einem Hotel bezogen werden; außerdem ist ein Wohnanteil von 20 Prozent im südlichen Part vorgesehen. Auf einem Teil des Geländes befand sich die Bar25 (:: http://www.bar25.de/)
    → siehe auch: Berliner Morgenpost vom 13.09.2010: „Nach sieben Jahren schließt die Bar 25“ von Sören Kittel:: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1392775/Nach-sieben-Jahren-schliesst-die-Bar-25.html.

 

Bereits realisierte Projekte am südlichen Spreeufer von Ost nach West (Oberbaumbrücke/Warschauer Straße bis Jannowitzbrücke):
Die Umgestaltung des Spreeufers im Bereich der Köpenicker Straße und der Schlesischen Straße bis zum Landwehrkanal wird gefördert im Rahmen des Programms Stadtumbau West (→ Kreuzberg-Südspreeufer:: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/stadtumbau/de/west.shtml)

  • Wissinger Höfe (Pfuelstraße 5): 1908 errichtet vom Großhandelskaufmann  Julius Wissinger (damals der größte Saat- und Getreidespeicher Europas), denkmalgeschützt. Umfassende Sanierung um die Jahrtausendwende, vorrangig Büro- und Gewerbelofts sowie Musikerräume und Ateliers, in denen sich unter anderem Plattenfirmen und moderne Dienstleistungsunternehmen niedergelassen haben.
  • Nähmaschinenfabrik (Köpenicker Straße 8/9): Ehemalige Singer-Nähmaschinenfabrik, denkmalgeschützten Gebäudekomplex mit einem um 1860 errichteten Fabrikgebäude sowie einem Klinkerbau aus dem Jahr 1927. Sanierung in den 1990er-Jahren saniert zu einem Bürogebäude (v.a. des Medien- und Kommunikationsunternehmens ]init[.
  • Marmeladenfabrik (Köpenicker Straße 10a): 1889 im Jugendstil direkt an der Spree errichtetes Wohn- und Fabrikgebäude direkt an der Spree errichtet. Die Wohnungen im Vorderhaus waren ursprünglich herrschaftliche Offizierswohnungen. Dahinter schließt sich die ehem. Marmeladenfabrik mit zwei Quergebäuden an. Das Gebäude steht unter Ensembleschhutz. Umfangreich Sanierung 2004-2005. Die Fabrikhallen wurden zu Loft- und Penthousewohnungen umgebaut und um Balkone erweitert.
  • Heeresbäckerei und Viktoria-Speicher II (Köpenicker Straße 16/17): Heeresbäckerei 1805 errichtet; 1888-1893 Erweiterung der Anlage um fünf Gebäude erweitert, die – abgesehen von einer Mühle – heute noch erhalten sind und unter Denkmalschutz stehen. Die repräsentative Fassade der Heeresbäckerei ist sechs Stockwerke hoch und besteht aus Sichtmauerwerk aus gelblichem Klinker. Die umbaute Gesamtfläche beträgt 9.300 m². Im Rahmen von Mediaspree sind im gesamten Gebäudekomplex Office- und Gewerbelofts geplant.
  • Velvet-Fabrik (Köpenicker Straße 18–20): Ca. 10.000 m² großes Grundstück mit zwei historischen Gebäuden (errichtet zwischen 1852 und 1881), mit hohen Deckenhöhen, gusseisernen Stützen und sichtbarem Ziegelmauerwerk. Denkmalgerechte Sanierung 2008-2009, werden nun als Büros, Wohnungen und Kreativlofts vermietet. Oktober 2008 eröffnete das Designermöbelgeschäft Exil Wohnmagazin mit 6.000 m² (Köpenicker Straße 20).
  • ver.di-Bundeszentrale (Paula-Thiede-Ufer 10): Von 2002-2004 neu errichtetes Bürogebäude, Entwurf vom Architekturbüro Kny & Weber; erste fertig gestellte Teil des Großprojekts Spreeport. Das Gebäude ist 154 Meter lang, 65 Meter breit und 35 Meter hoch, mit einer Fassade aus Glas, Stahl und roten Röben-Klinkern. Den Hauptzugang zur Spree bildet ein 23 Meter hohes Atrium. Hauptmieter seit August 2004 Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.
  • BDA-Bundesgeschäftsstelle (Köpenicker Straße 48–49): Bürogebäude mit der Bundesgeschäftsstelle des Bunds Deutscher Architekten (BDA). Außerdem befinden sich an dem Standort die Büros verschiedener Architektur- und Ingenieurgesellschaften sowie das Deutsche Architektur Zentrum (DAZ).
  • Spree-Carrée (Michaelkirchstraße 17/18): Das Büro- und Geschäftshaus vereint einen Gründerzeitbau und einen Neubau. Bei der Altbausanierung wurde versucht, den historischen Charakter der Fassade mit ihrer typischen glasierten Ziegelverkleidung zu erhalten. In den Räumen sind neben verschieden Firmen und Unternehmen auch einige soziale Institutionen ansässig (z.B. der Deutsche Verein).
  • Josetti-Höfe (Rungestraße 22-24): Gewerbegebäude 1906 errichtet von dem jüdischen Eigentümer Kreslowsky auf einem ehemaligen Holzlagerplatz. Sie bestehen aus zwei denkmalgeschützten Komplexen. Das Gesamtensemble ist ein gutes Beispiel für die mit glasierten Klinkern verkleideten  Berliner Gewerbehöfe der Jahrhundertwende. Nach einer Renvoierung stehen 13.000 m² interessierten Mietern zur Verfügung, vorrangig aus den Bereichen Design, Kunst, Kultur und Kommunikation. Bei vielen handelt es sich um Selbstständige, Freiberufler, kleine und expandierende sowie Startup-Unternehmen.
  • Jannowitz-Center (Brückenstraße 5/6): modernen Büro- und Geschäftsgebäudekomplex, in dem sich auf 30.000 m² Nutzfläche hauptsächlich Einzelhandel und mittelgroße Unternehmen angesiedelt haben, errichtet 1994-1997 nach einem Entwurf vom Architekturbüro Hentrich-Petschnigg & Partner (HPP).

Geplante Projekte am südlichen Spreeufer von Ost nach West (Oberbaumbrücke/Warschauer Straße bis Jannowitzbrücke):

  • Doppelkaianlage May-Ayim-Ufer: Die 1895 errichtete Doppelanlegestelle Gröbenufer (heute May-Ayim-Ufer) sowie die mit ihr unterirdisch verbundenen Katakomben werden von Januar 2007 bis Dezember 2009 denkmalgerecht saniert und erneuert. Nach Fertigstellung der Instandsetzungsarbeiten ist eine gastronomische und kulturelle Nutzung vorgesehen, zum Beispiel für Ausstellungen. An den öffentlich zugänglichen Stegen sind Anlegestellen für Fähren und Wassertaxis geplant. Außerdem soll die Bedeutung der Kaianlage als Ort des Gedenkens für Maueropfer über eine Informationstafel hervorgehoben werden. An den ursprünglich in der Mitte der Anlage vorhandenen Leuchtturm, der im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, wird ein künstlerisch gestalteter Signalmast erinnern.
  • Brommysteg: Restaurierte Teile der ehemaligen Brommybrücke – der Spreebalkon. Bis 1945 gab es ungefähr auf halbem Wege zwischen der Schillingbrücke und der Oberbaumbrücke eine weitere Spreequerung – die Brommybrücke. Sie wurde von 1907 bis 1909 erbaut und im Zweiten Weltkrieg von den Nationalsozialisten gesprengt, um so der anrückenden Roten Armee den Vormarsch zu erschweren. Im Zuge der Projektes Mediaspree war ein Wiederaufbau der Brommybrücke geplant. Nach öffentlichen Protesten und einem erfolgreichen Bürgerentscheid rückte man von den Plänen für eine Straßenbrücke wieder ab. Letzte Entwürfe sehen einen temporären „Kunststeg“ vor. Andererseits existieren auch verschiedene andere Entwürfe, unter anderem einer des Architekten Gerhard Spangenberg für eine 14,5 Mio. Euro teure bewohnbare Brommybrücke. Und für den Fall, dass die Brommybrücke als Steg gebaut wird, ist geplant, in 200 m Entfernung auf Höhe der Manteuffelstraße eine zusätzliche Straßenbrücke für Bus und Straßenbahn zu errichten. Die Bürgerinitiative ‚Mediaspree versenken’ befürchtet eine spätere Öffnung für den Autoverkehr und eine drastische Erhöhung des Verkehrsaufkommens in den angrenzenden Wohngebieten.
  • Viktoria-Speicher I (Köpenicker Straße 20a–29): Ca. 4,2 ha großes Gelände. Auf dem Grundstück befinden sich mehrere eingeschossige Hallen, geprägt wird es aber vom denkmalgeschützten Viktoria-Speicher (1910 errichtet von Franz Ahrens) errichtet wurde. Die Hallen werden von ca. 20 bis 30 Firmen genutzt, die die Flächen von der Grundstücksbesitzerin BEHALA angemietet haben. Da die BEHALA das Grundstück aber im Rahmen von Mediaspree meistbietend verkaufen will, wurden bestehende Mietverträge gekündigt. Im Zuge einer Neubeplanung könnten die Hallen abgerissen werden. Der Viktoria-Speicher wurde bis Februar 2009 restauriert. Er ist das Herzstück eines neuen Stadtteilzentrums mit Geschäften und Kultureinrichtungen. Es soll im April 2009 eingeweiht werden und auch auf dem Wasserweg erreichbar sein. Außerdem existiert ein städtebaulicher Entwurf bis zum Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplanes. Er stammt vom Architekturbüro Mola Winkelmüller und beinhaltet eine Uferpromenade, Grünstreifen und eine mehrgeschossige Bebauung.
  • Spreeport: Großprojekt der HOCHTIEF Construction AG in Kooperation mit der A.L.E.X. Bau GmbH und der Kilian Projektmanagement Berlin GmbH; Areal am Paula-Thiede-Ufer zwischen Eisfabrik und Engeldamm. Der erste Bauabschnitt – das ver.di-Bürogebäude – wurde im Juli 2004 fertiggestellt; der zweite Bauabschnitt an der Köpenicker Straße 36-38 wird zurzeit realisiert. Im 19. Jahrhundert befanden sich an dieser Stelle der Spree Holzlagerstätten und Märkte sowie Kalkscheunen; im 20. Jahrhundert wurde ein Plattenbau errichtet. Nun sollen an der Stelle neue Büro- und Gewerbeflächen sowie Wohnungen, Appartements und Boardinghouses entstehen. Mit dem Angebot sollen vor allem IT-Unternehmen, Bio-Tech- und High-Tech-Firmen sowie Home- und Teleworker angesprochen werden.
  • Eisfabrik (Köpenicker Straße 40/41): ehemalige Eisfabrik der Norddeutschen Eiswerke AG (eine der ältesten noch erhaltenen Eisfabriken in Deutschland). Die ca. 11.000 m² große Gesamtanlage besteht aus zwei Höfen mit Wohn- und Fabrikgebäuden. Zu ihr gehören auch drei Kühlhäuser sowie ein Kessel- und Maschinenhaus, das sich durch eine klare, neoklassizistische Ziegelarchitektur nach dem Vorbild der frühen Moderne auszeichnet. 1995 übernahm die Treuhand Liegenschaftsgesellschaft (TLG) die Verwaltung des Objekts. Im November 2008 verkaufte sie die denkmalgeschützte Eisfabrik an die Bochumer TELAMON GmbH. Bereits konkrete Abrisspläne des Architekten Ivan Reimann aus dem Jahr 2005, die einen Neubau aus Glas vorschlugen, scheinen vom Tisch zu sein. Für den Erhalt der Eisfabrik hatte sich eine Bürgerinitiative gegründet. Wann mit der Sanierung der Eisfabrik begonnen wird, ist aber noch nicht absehbar. Es steht aber bereits fest, dass die künftige Nutzung in der Kreativwirtschaft angesiedelt sein soll. Die Wohnhäuser an der Köpenicker Straße sowie die Kühl- und Lagerhäuser im rückwärtigen Teil des Areals sind nach wie vor im Besitz der TLG Immobilien. Für die eingereichte Planung existiert ein positiver Bauvorbescheid, der eine Abrissgenehmigung für die historischen Kühlhäuser beinhaltet. Auch in diesen Bereichen ist die künftige Nutzung bisher noch nicht festgelegt. Es ist aber vorgesehen, einen neuen Bürostandort zu errichten, der sich aus Neubauten und vorhandener Wohnbebauung zusammensetzt.

 

U-Bahnhof Jannowitzbrücke >> Fahrt mit der U8 zum Kottbuser Tor >> Fahrt mit der U1 zum Kurfürstendamm

► Kurfürstendamm (:: http://www.kurfuerstendamm.de): 3,5 km lange Flanier- und Einkaufsmeile der City-West. Die Idee zum Ausbau eines Prachtboulevards stammte von Otto von Bismarck; bis zum Ersten Weltkrieg entwickelte sich der Ku’damm zum Vergnügungs- und Kaufzentrum des Neuen Westens und zum Zentrum der sog Goldenen Zwanziger Jahre. Im Zweiten Weltkrieg erhebliche Zerstörungen, danach Wiederaufbau als Schaufenster des Westens und Symbol für das Wirtschaftswunder.

► Marmorhaus. Symbolisches Gebäude der Tradition der großen Lichtspielhäuser am Ku’damm. 1912/13 erbaut nach entwürfen des Architekten Hugo Pál, mit einer edlen Fassade aus Marmor, expressionistischen Wand- du Deckenmalereien im Foyer (vom Maler César Klein) und einer farbigen Glasdecke im Foyer. 1998 Komplett-Renovierung des Kinos, 2001 Ende des Lichtspielbetriebs.

► Ku’damm-Eck (Ku’damm, Ecke Joachimsthaler Straße): Das neue Ku’damm Eck (vom Hamburger Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner, gmp), ein zehngeschossiges, 45 m hohes Geschäftshaus mit einem zentralen Zylinderbau über einem niedrigeren Sockelgebäude und dem Skulpturenensemble ‚Das Urteil des Paris’ von Markus Lüpertz auf dem vorspringenden runden Eck des Sockels, ersetzt ein älteres Gebäude, das 1998 abgerissen wurde.
Das alte Berliner Ku-Damm-Eck (errichtet 1969-1972 vom Architekten und Senatsbaudirektor Werner Düttmann) (1921–1983) war ein Multifunktionsgebäude mit insgesamt 13 Geschosse (davon fünf unterirdisch). Dort befanden sich u. a. ein Panoptikum (Wachsfigurenkabinett) eine Bowlingbahn, Kinos, das Café des Westens im 1. Obergeschoss sowie diverse Geschäfte. Das Ku-Damm-Eck präsentierte sich von der Straße aus als Komposition weißer Kuben, – eine Komposition, bei der Düttmann den dynamischen Stil Erich Mendelsohns mit typischen Elementen der 1970er Jahre (abgerundete Ecken, Rasterfassaden) zu verbinden scheint (→ Dokument für die Architektur der frühen 1970er Jahre in West-Berlin angesehen werden, erhielt aber nie Denkmalschutz). Das Ku-Damm-Eck eine 300 m² große Lichtraster-Werbefläche, die farbige bewegliche Bilder erzeugen konnte und auf der neben Werbeplakaten und Leuchtreklamen auch Wetterberichte und Kurznachrichten präsentiert wurden (Vorbild für dieses frühe Beispiel einer Multimedia-Architektur war wahrscheinlich der Times Square Ticker bzw. Zipper am New Yorker Times Square).
Wegen seiner – den Maßstab des Boulevards sprengenden – Größe, seiner starken Geschlossenheit und seinen verwinkelten, überwiegend künstlich beleuchteten Innenräumen zog das Ku-Damm-Eck früh Kritik auf sich und wurde für manche zum Synonym für die West-Berliner Bausünden der 1970er Jahre, wobei seine plastisch-expressiven Qualitäten ignoriert wurden.
Cornelius Hertling (ehemaliger Präsident der Berliner Architektenkammer) aber würdigte das alte Ku-Damm-Eck: „Sehr schöner Bau, vielfältig gegliedert, in einer damals sehr modernen Fassadentechnik […] Also anstelle dieses interessanten, vielfältig gegliederten und auch räumlich interessanten Baus so etwas [wie das neue Ku-Damm-Eck] hinzusetzen, das ist reiner Kommerz, reine Überausnutzung von Grundrissen […]“
(Quelle: Wikipedia:: http://de.wikipedia.org/wiki/Ku-Damm-Eck)

► Verkehrskanzel (am Joachimsthaler Platz ): gläserne Kanzel auf einem 4,5 m hohen Pfeiler (seit 1962 nicht mehr in Betrieb, aber unter Denkmalschutz)

► Neues Kranzler-Eck (:: http://www.neueskranzlereck.de):
Sechzig Meter hoch ragt die gläserne Wand hinter dem altehrwürdigen Kranzler-Eck auf, messerscharf schiebt sich ihre Spitze bis fast an den Kurfürstendamm. Ohne Zweifel hat Stararchitekt Helmut Jahn der City-West eine neue Sehenswürdigkeit beschert und das Einkaufsviertel, das nach der Wiedervereinigung gegenüber der alten und neuen Mitte ins Hintertreffen zu geraten drohte, zumindest architektonisch effektvoll aufgepeppt. Hinter dem Bauensemble aus den 50er Jahren, zu dem neben dem Kranzler-Eck mit seiner charakteristischen Rotunde auch das rautengeschmückte ehemalige Bilka-Kaufhaus, jetzt Karstadt Sport, gehört, durchquert der 16-geschossige Hochhausriegel das gesamte Grundstück bis hin zum Stadtbahn-Viadukt. Westlich führt zwischen dem Hochhaus, dem Viktoria-Gebäude von 1963 und einem weiteren neungeschossigen Neubau eine Passage vom Kudamm bis zur Kantstraße. Auf der anderen Seite bildet das Neue mit dem alten Kranzler-Eck einen intimen Innenhof, durch den tagsüber das Lärmen von Sittichen, Fasanen und Enten aus zwei großen Volieren dringt. Zwischen Passage und Innenhof vermittelt ein eindrucksvoller, sieben Geschosse hoher Durchgang.

(Quelle: http://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/neues-kranzler-eck/)

Das Gebäude von Helmut Jahn ist umstritten, es wird als zu dominant und zu technokratisch kritisiert.

Das ► Café Kranzler war und ist ein berühmtes Cafehaus, ein bei Touristen und Prominenten beliebter Anziehungspunkt (schon 1825 eröffnet, 2000 geschlossen und im selben Jahr unter demselben Namen wiedereröffnet.

→ Siehe auch: der Freitag vom 25.02.2005: „Das Kännchen ist wieder da. Bedienen im Berliner ‚Cafe Kranzler’“ von Andrzey Frydryszek:: http://www.freitag.de/2005/08/05081901.php

► Ku-Damm-Karree (Ku’damm 206-209:: http://www.kudamm-karree.de): 1920/1921 wurden die beiden berühmten Boulevard-Theater, das „Theater am Kurfürstendamm“ und die „Komödie am Kurfürstendamm“, eröffnet. Ende der 60er Jahre erwarb die in der Stadt durch ihre Bauskandale berühmte Architektin Kressmann-Zschach Grundstücke am Kurfürstendamm, in der Uhlandstraße, in der Lietzenburger Straße und schuf so ein 20.000 m² großes Baugrundstück, auf dem sie einen 20 Stockwerk hohen Büroturm errichtete. Der Turm durfte nicht höher sein als das Europa-Center, das wenige Jahre vorher entstanden war. Um nicht die historische Traufkante des Kurfürstendamms zu verletzen, bestanden die damaligen Baubehörden darauf, dass das Hochhaus zurückversetzt errichtet wird, so dass es von den Passanten des Kurfürstendamms, aber auch der umliegenden Straßen, fast nicht wahrgenommen wird. Der Turm wurde 1995 totalsaniert.
Die Passage des Kurfürstendamm-Karrees verzweigt sich im ganzen Block mit Ausgängen zur Uhlandstraße, zur Lietzenburger Straße und zur Knesebeckstraße. Im Museum „Story of Berlin“ (:: http://www.story-of-berlin.de) wird die Geschichte Berlin seit 1237, insbesondere der Nachkriegszeit und der Berlin-Blockade dargestellt. Ein Teil der Ausstellung befindet sich in einem tatsächlichen Luftschutzbunker 10m unter der Erde.
Das Ku-Damm-Karree soll nach einem Entwurf des britischen Architekten David Chipperfield neu gestaltet werden (:: http://www.dasneuekudammkarree.de)

► Breitscheidplatz und Tauentzienstraße (ca. 500 m lange, stark frequentierte Einkaufsstraße zwischen Breitscheidplatz und Wittenbergplatz):

► Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (Breitscheidplatz:: http://www.gedaechtniskirche-berlin.de)

Das bekannteste Wahrzeichen des Kurfürstendamm ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie durch einen Bombenangriff im Jahre 1943 stark beschädigt. Nur die Turmruine blieb übrig, die auch als „hohler Zahn“ bezeichnet wird. Die neoromanische Kaiser-Wilhelm-Kirche wurde nach den Entwürfen von Franz Schwechten zwischen 1891 bis 1895 erbaut. Der Bau der Kirche wurde von Kaiser Wilhelm II. veranlasst , um eine religiöse Gedenkstätte zu Ehren seines Großvaters Wilhelm I. zu schaffen. Franz Schwechten konstruierte einen vieltürmigen Bau im romanischen Stil, dessen Turm mit rund 113 m der höchste der Stadt war. Auch die Innenausstattung war mit vielen Mosaiken und Wandbildern außergewöhnlich prächtig. Im November 1943 wurde die Kaiser-Wilhelm-Kirche weitgehend zerstört. In den Nachkriegsjahren wurde die Kirchenruine zum Symbol des aus Ruinen auferstandenen Berlin. Im März 1957 gewann der Architekt Egon Eiermann einen ausgeschrieben Wettbewerb mit seinem Entwurf, der den vollständigen Abriss der Ruine vorschlug und einen kompletten Neubau vorsah. Die Frage nach dem Verbleib der Ruine führte zu einer ernsten öffentlichen Debatte und endete mit einem Kompromiss. Der rund 68 m hohe Turmcorpus blieb als Mahnmal gegen den Krieg erhalten und wurde nun durch ein vierteiliges Bauensemble ergänzt. Dazu zählen das achteckige Kirchenschiff, der sechseckige Glockenturm, die viereckigen Kapelle und das Foyer. Nach fast vierjähriger Bauzeit konnte die Kirche am 17. Dezember 1961 eingeweiht werden.

Quelle: http://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/kaiser-wilhelm-gedaechtniskirche/

Die neue Kirche wurde doppelwandig gebaut, so dass der Straßenlärm nicht eindringen kann. Die blauen Glasscheiben leuchten durch Lichtquellen, die zwischen Außen- und Innenwand angebracht sind auch bei Dunkelheit.

Im gleichen Stil wie die kurz zuvor gebaute Gedächtniskirche entstanden zwei einander gegenüberliegende Gebäude, die sich demzufolge „Romanisches Haus“ nannten: 1896 wurde das Gebäude an der Westseite des Platzes, 1899 wurde ds Gebäude an der Ostseite fertig (heute Europa-Center); in letzterem wurde 1916 das berühmte „Romanische Café“ (Künstlerlokal, in dem berühmte Gäste verkehrten, u.a. Gottfried Benn, Bertold Brecht, Otto Dix, Alfred Döblin, George Grosz, Erich Kästner, Egon Erwin Kisch, Else Lasker-Schüler, Max Liebermann, Erich Maria Remarque, Joachim Ringelnatz, Christian Schad, Stefan Zweig) eröffnete. Das Ensemble wurde deshalb auch „Romanisches Forum“ genannt.

Im Zweiten Weltkrieg war nicht nur die Kirche, sondern auch die Randbebauung stark zerstört worden. Beim Wiederaufbau wurde das Erscheinungsbild nach den Vorstellungen der 1950er Jahre stark verändert. Die damalige Konzeption sah eine dominante Rolle des Autoverkehrs vor.
1978 wurde mit einer Verbesserung der Nutzung und Aufenthaltsqualität begonnen. Die trennende Straßenverbindung vor dem Europa-Center wurde geschlossen und durch einen Fußgängerbereich ersetzt, sodass der Platz entlang der Tauentzienstraße durchgehend begehbar ist.

► Blick auf das Bikini-Haus (Budapester Straße): denkmalgeschütztes Geschäfts- und Bürogebäude; errichtet von 1955 bis 1957 nach Plänen der Architekten Paul Schwebes und Hans Schoszberger als Teil des Zentrums am Zoo. Langgezogener Flachbau mit sechs Etagen, im Erdgeschoss eine Ladenzeile unter einer offenen Kolonnade. Das offene sog. Bikini-Geschoss wurde 1978 geschlossen, um darin Platz für eine Kunsthalle zu schaffen.
Das Gebäude soll zu einem Hotel- und Einkaufskomplex umgebaut werden (Entwürfe stammen von dem belgischen Künstlers Arne Quinze/ Architekturbüros SAQ:: http://bikinihaus.com/)

► Weltkugelbrunnen: 1983 eröffnete, begehbare Brunnenanlage des Berliner Bildhauers Joachim Schmettau

► Europa-Center (:: http://www.europa-center-berlin.de/): Nach der Teilung der Stadt und dem Bau der Berliner Mauer 1961 sollte der Breitscheidplatz nach der fertiggestellten Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche weiter aufgewertet werden. Es entstand daraufhin das (inzwischen denkmalgeschützte) Europa-Center, ein Gebäudekomplex von 80.000 m² Gesamtfläche mit unterschiedlichen Baukörpern: einem zweigeschossigen Sockelbau mit Untergeschoss und zwei Innenhöfen, einem Kinogebäude (heute Filiale der Elektronikkette Saturn), einem Hotel, einem Appartementhaus und dem kastenförmigen 86 m hohen Hochhaus mit dem sich drehenden Mercedes-Zeichen auf dem Dach (ein Wahrzeichen West-Berlins)

► Kaufhaus des Westen (KaDeWe:: http://www.kadewe.de/): mit 60.000 qm Verkaufsfläche heute eines der größten Warenhäuser in Europa; eröffnet im März 1907 von Adolf Jandorf als repräsentatives Angebot für die gehobenen Konsumwünsche der wilhelminischen Elite. Seit 1994 gehört das KaDeWe zu den Karstadt Warenhäusern. Bekannt ist die Feinschmeckeretage im sechsten Stockwerk.

Siehe auch Wikipedia:: http://de.wikipedia.org/wiki/Kaufhaus_des_Westens

Tauentzienstraße, ► Wittenbergplatz mit dem markanten, kreuzförmigen, seit 1980 denkmalgeschützten Zugangsgebäude (Eingangs- und Schalterhalle zum U-Bahnhof, errichtet 1913 im neoklassizistischen Stil von dem Architekten Alfred Grenander.

U-Bahnhof Wittenbergplatz >> U2 zum Alexanderplatz >> U5 zum Frankfurter Tor

Kneipenbummel durch Friedrichshain mit einem Abstecher in die Liebigstraße

→ Siehe auch: taz.de vom 02.02.2011: „Räumung Liebigstraße 14 in Berlin. Das Ende der Besetzung“ von Konrad Litschko:: http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/das-ende-der-besetzung/

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