Ist der Spatial Turn wichtig? Egal, wir schreiben was dazu.

28 Jun

Geschichte spielt nicht nur in der Zeit, sondern auch im Raum.“ So beginnt Karl Schlögel sein Buch „Im Raume lesen wir die Zeit. Über Zivilisationsgeschichte und Geopolitik (erschienen im Carl Hanser Verlag, München & Wien 2003). Dann skizziert er, um was es ihm geht, nämlich um die „Wiederkehr des Raumes“ (S. 11), die „Räumlichkeit aller menschlichen Geschichte“ (S. 9), ja mehr noch: „die menschliche Geschichte als ein Kampf gegen den horror vacui, als unentwegte Anstrengung zur Bewältigung des Raumes, seiner Beherrschung und schließlich seiner Aneignung“ (S. 9).Also nicht nur Sein und Zeit, sondern die „Einheit von Ort, Zeit und Handlung“ (S. 10). Was geschieht, wenn Geschichte und Ort zusammengedacht werden, im Sinne eines „Spacing History“ (S. 10). Schlögel bezieht sich auch auf den Geographen Edward Soja; dessen Ziel ist die „spatialization of the historical narrarative“, die „Vergewisserung einer kritischen räumlichen Perspektive in der zeitgenössischen Gesellschaftstheorie und Analyse“ (S. 37). In der Tat ist Soja sogar der Erfinder des Labels „Spatial Turn“ (siehe Döring & Thielmann 2008, S. 7). In Soja’s Buch „Postmodern Geographies“ (Verso, London & New York 1989) findet sich auf S. 39 die Überschrift „Uncovering Western Marxism’s spatial turn“. Schlögel folgt Soja’s Versuch, „das rigid historische Narrativ zu dekonstruieren […], um Raum zu schaffen für Einsichten einer verstehenden Human-Geographie, einer spatialen Hermeneutik“ (S. 37 f.) Dringlich sei eine „Verräumlichung von geschichtlicher Erzählung und Entwicklung einer Hermeneutik des Räumlichen“ (S. 50).

Karl Schlögel ist ein Historiker und bereits in der Einleitung wird klar, dass er als Repräsentant des spatial turn in den Geistes- bzw. Sozialwissenschaften angesehen werden kann. Es ist hier nicht der Platz, zu untersuchen, ob dieser spatial turn geographische Theorien umfassend genug rezipiert, ob er die aktuelle Geographie in der Tat ernst nimmt. Zu diesem Zweck sei auf das von Jörg Döring & Tristan Thielmann herausgegebene Buch „Spatial Turn. Das Raumparadigma in den Sozial- und Kulturwissenschaften“ verwiesen (transcript Verlag, Bielefeld 2008). In der Tat gibt es einige Kritik an der Art und Weise, wie Schlögel den spatial turn popularisiert (vgl. die Beiträge von Gerhard Hard, Marc Redepenning, Ronald Lippuner und Benno Werlen in dem Band von Döring & Thielmann, sowie Crang & Thrift 2000; Lippuner & Lossau 2004; Lossau & Lippuner 2004, Dix 2005; Miggelbrink 2005; Schlottmann 2005 & Lossau 2007).

Weil Schlögel in diesem Buch einiges über die Figur des Flaneurs zu sagen hat, weil er „nicht so sehr das Lesen von Texten, sondern das Hinausgehen in die Welt und die Bewegung in der Welt“ als „primäre und paradigmatische Form der Erkundung und Erschließung“ propagiert (S. 10), stelle ich vor eine Betrachtung seiner Ausführungen über den Flaneur, einen Teil seiner Ansichten über den Raum, den spatial turn bzw. die Geographie.

Schlögel wendet sich gegen die These vom „Verschwinden des Raumes“ und konstatiert, dass Geographie weiterhin eine Rolle spielt. Das ist freilich nicht mehr besonders Aufsehen erregend, aber dennoch wichtig für die Argumentation. Die Revolutionierung der Mittel (z.B. Informations- und Transporttechnologie, neue Organisationssysteme) führen „zu einer Erweiterung oder Überlagerung des geographischen Raumes, nicht zu dessen Verschwinden“ (S. 36). Deswegen fordert Schlögel anstatt einer ortlosen Hermeneutik, eine „kulturwissenschaftliche Hermeneutik, die raumbezogen ist und in Körpern denkt, dreidimensional, morphologisch, geographisch“ (S. 38). Darüber hinaus bezieht sich Schlögel auf den Geographen Carl Ritter (1779-1859) (S. 40 ff.), von dem er glaubt, dass er eine Geographie entworfen hat, „die ihren Gegenstand in Wandel und Entwicklung wahrnimmt und analysiert“ (S. 42).
Warum begrüßt Schlögel den spatial turn? Er erwähnt die „erschütternde und durchschlagende Erfahrung von den radikalen Veränderungen von Zeit und Raum im 20. Jahrhundert, die Wucht des Globalisierungsprozesses und die beschleunigte Durchsetzung der neuen Technologien, die damit einhergehende Produktion von Gleichzeitigkeit der Ungleichzeitigkeit auf engstem Raum, und, nicht zu vergessen, die Raumrevolutionen der letzten beiden Jahrzehnte: 1989 und 2001“ (S. 62). Er meint damit den Terroranschlag vom 11. September 2001 (siehe S. 30 ff.) und den Fall der Berliner Mauer 1989 (siehe S. 25 ff.). Spatial turn bedeutet für ihn: „gesteigerte Aufmerksamkeit für die räumliche Seite der geschichtlichen Welt – nicht mehr, aber auch nicht weniger“ (S. 68). Insbesondere der Philosoph Henri Lefebvre und im Anschluss daran David Harvey aber auch Yi-Fu Tuan und andere (S. 62 ff.) seien wichtig gewesen, dass die Geographie eine Brücke schlägt zur Gesellschaftstheorie, „von der Kritik des Kapitalverhältnisses zur Analyse der geographischen Räume“ (S. 65). Vor allem D. Harvey formulierte die Themen, die mit einem Male in den Fokus einer erneuerten, „kritischen“ Geographie geworden sind: „die Fragen der Bodenrente und der Landnutzung, die Fragen des fixen und variablen Kapitals die Formen der gebauten Umwelt, der Ansiedlung von Industrie und des Verlaufs von Transportwegen, die Evolution der städtischen Lebensformen und der Urbanisierung, die Ausbreitung von Modernisierungsprozessen, die funktionalen Hierarchien von Siedlungen, das ganze Mosaik ungleicher regionaler Entwicklung des Wohlstands der Nationen, die Formung und Umgestaltung von Landschaften, die Herausbildung von Zentren und Peripherien, die Spannung von Globalem und Lokalem“ (S. 65). Gerade an dieser Stelle scheint jedoch die Geographie nur sehr selektiv gelesen worden zu sein. Ich glaube nicht, dass die klassische Geographie um diese Themen einen Bogen machte, wie Schlögel behauptet (S. 65). Man gewinnt so fälschlicherweise den Eindruck, als sei ein überdisziplinärer spatial turn wesentlich daran beteiligt die Relevanz der Geographie zu produzieren. Diese „neue“, kritische Perspektive auf diese zum großen Teil alten Themen sind kaum in diesem spatial turn der Sozial- und Kulturwissenschaften zu suchen, sondern in der Geschichte der Geographie selbst. Durch den spatial turn entdeckten andere Wissenschaften diese Themen. Was für die Geographen bereits nicht so einfach anzunehmen war, ist Vertretern anderer Wissenschaften ebenfalls nicht so einfach gelungen: Auch sie mussten lernen, den Raum neu zu denken. Wenn Schlögel intensiv Bezug nimmt auf bedeutende Geographen des 20 Jahrhunderts, zeigt das, dass die Geographie im Vorfeld des spatial turn bereits sehr viel dazu beigetragen hat, dass diese Wende überhaupt so wirksam geworden ist.
Schlögel spricht von einer „Entdeckung von den vielen Räumen, von der Pluralität der Räume“ (S. 68 f.): Räume der Natur, Geschichtsräume und politische Räume, Erinnerungs- und Gedächtnisräume, Lebensräume. Dies mag die Unübersichtlichkeit steigern, bringt uns „in unser Bild von der Welt, unsere ohnehin zur Simplifikation verurteilten Repräsentationen von der Welt, eine Ahnung von der Komplexität zurück, die die Welt ist“ (S. 69). Eine Konjunktur des Raumes bzw. von den Räumen, zitiert Schlögel die Diagnose von E. Soja (S. 479). Und dann natürlich auch die Wiedergabe von Michel Foucault’s Behauptung, dass dem 20. Jahrhundert der Raum gehöre, während das 19. Jahrhundert von der Zeit fasziniert gewesen sei (S. 479). Laut Foucault müsse man aufhören, die Opposition von dynamischer, dialektischer, fruchtbarer Zeit und stationärem, unbeweglichem und totem Raum zu kultivieren. Schlögel (S. 479) spricht daran anschließend von einer „Symptomatologie der Wiederkehr des Raumes“, von dem Ende einer Verdrängungsgeschichte.
Ich möchte an dieser Stelle noch mal meine Meinung zum Ausdruck bringen, dass die Verdrängung des Raumes in der Geographie wohl so radikal nicht stattgefunden hat, wie es Schlögel für andere Wissenschaften behauptet. Wohl hat auch die Geographie ihre Verdrängungsgeschichten, z.B. die von der Landschaft oder vom Container-Raum. Aber, wie es auch Schlögel herausstellt, es waren „insbesondere gerade Kulturgeographen, die die Welt als Text, als Palimpsest, als Zeichensystem zu lesen und zu dechiffrieren begonnen hatten“ S. 479). Dadurch machten sie Geographien, die auch für andere Wissenschaften fruchtbar wurden. Sie sind die Vorreiter des spatial turn. Warum nun der spatial turn seitens der deutschsprachigen Geographie so kritisiert wird, mag überraschen. Dazu müsste man sich in die oben erwähnten Aufsätze vertiefen, was ich bisher noch nicht gemacht habe. Allerdings ahne ich bereits, dass es wichtig ist im Hinterkopf zu behalten: Viele Geographen in Deutschland sind gewisse Disziplinneurotiker sind; Stallgerüche sind verbreitet und wirksam. Geographen in Deutschland spielen auch gerne das was Nicky Gregson (2003) „Discipline games“ bzw. „disciplinary games“ genannt hat. Und sie haben es gerne, wenn man Geographie als eine reife und relevante Wissenschaft ansieht, die Paradigmenwechseln unterworfen ist. Es gehört sich halt so, dass eine Wissenschaft sich paradigmatisch weiterentwickelt. So fällt es Geographen schwer anzuerkennen, dass eine Vielzahl von Perspektiven und Methodologien äußerst vital innerhalb der Geographie nebeneinander her existieren. Ein evolutionäres Modell der Wissenschaftsentwicklung, ähnlich der adaptiven Radiation in der Evolutionsbiologie wäre vielleicht ein angemesseneres Modell. Diese Art von disziplininhärentem Szientismus bewirkt, dass eine Popularisierung geographischer Wissensbestände äußerst unpopulär ist. Selbst das Schreiben von Reise- und Stadtführern überlässt man gerne anderen. Wenn überhaupt, dann ist die Hochschulgeographie – abgesehen von der Entwicklung von Bachelor- und Magister Studiengängen – mehr mit Publikationslisten, persönlichen Karrieren, ihrer inneren Einheit, einem adäquaten Arbeitsmarkt für ihre Hochschulabsolventen und vielleicht noch mit der Schulgeographie beschäftigt, aber sicherlich nicht mit dem Verfassen populärer geographischer Sachbücher oder gar Zeitungsartikel. Ihre Geographische Rundschau (Westermann Verlag, Braunschweig) ist ihnen schon populär genug. Darüber hinaus offenbart Schlögel deutlich, dass sich angloamerikanische Geographen schon sehr viel früher mit Gesellschaftskritik, mit Henri Lefebvre, Michel Foucault (man könnte die Liste fast endlos erweitern, z.B. um, Ernst Cassirer, Martin Heidegger, Bruno Latour usw.) und mit einer Erweiterung des Raumbegriffes beschäftigt haben.

„Von den disziplinären Rändern wandert der Raum auf die Historiographie zu, sickert ein, treibt sein subversives Unwesen. Pioniere waren – wie meist – kaum die zünftigen Historiker, sondern: urban studies und Regionalhistoriker, Exmarxisten, die eine neue Sprache für das zu finden suchten, was auch nach dem Ende des Marxismus noch plausibel und handgreiflich wahr war: die Produktion des sozialen Raumes; Kunsthistoriker und Kultursemiotiker […]“ (S. 479). Und, wie bereits erwähnt, die Kulturgeographen.
Für Schlögel haben die urban studies bei der Herausbildung des spatial turn eine Sonderrolle, als besonderes Ziel und gleichzeitig als ein Ausgangspunkt der Wendung (siehe S. 67). Urban Studies, das ist das „Studium der komplexesten Formen menschlicher Zivilisation als sozialer, kultureller, ökonomischer Prozess, als Produktion, Distribution, Zirkulation, als Stadtplanung und Städtebau, als Architektur, Kultur, Erholung, Transport, Versorgung, Ausbildung usf.“. Durch „weltweite Beschleunigungen und Steigerungen des Urbanisierungsprozesses“ sind urban studies zu einem „Kreuzungspunkt vieler disparater Disziplinen“ geworden. Und in den einzelnen Disziplinen sei die Bereitschaft größer geworden, aus der „Borniertheit und Betriebsblindheit, die mit Arbeitsteilung und Spezialisierung verbunden sind“ herauszutreten (S. 67).
Interessant (insbesondere für deutschsprachige Geographen) sind Schlögel’s Ausführungen über die geographische Landeskunde: Ausgangspunkt ist seine Feststellung von „Landeskunde statt System“ (S. 480). Die Welt war beherrscht vom Systemkonflikt, aber die Rede vom System habe sich verflüchtigt. „Man spricht wieder von einzelnen Staaten, Ländern, Völkern, Gesellschaften“ (S. 481). Man könnte noch ergänzen: Kulturen und Regionen. Schlögel diagnostiziert ein Comeback der ‚area studies’ (S. 480). Im Gegensatz zu vielen Geographen, die Landes- oder Länderkunde als ein überholtes Paradigma betrachten, äußert sich Schlögel weitaus positiver: „Nur im schlimmsten Fall ist es eine Rückkehr zur Landeskunde, die im übrigen meist besser war als ihr Ruf und von deren Erkenntnissen zu kosten auch den Verächtern der Landeskunde manchmal gut angestanden hätte. ‚Landeskunde’ war antiquiert, man fasste sie in sozialwissenschaftlich und sozialhistorisch und komparatistisch aufgeklärten Kreisen nur mit spitzen Fingern an. Dabei ist Landeskunde nur ein alter Name für konkretes Studium komplexer Zusammenhänge. Ihr moderner Name ist area studies, seit jeher das klassische Feld integrierter, methodisch avancierter Forschung. Jene die in der Ära der Globalisierung das Ende der area studies gekommen sahen, dürften mittlerweile belehrt sein, dass ihr zweites Leben eben erst begonnen hat. Der Mangel an area studies ist eklatant, es fehlt überall an Leuten, die sich auskennen in der heutigen Welt, die nicht identisch ist mit der Welt, die sich in den Korridoren der international airports tagtäglich selbst begegnet.“ (S. 481).
Landeskunde, Ortskunde, Geschichte vor Ort, das hat für Schlögel ein subversives Potential; es ist „Hort kritischen, subversiven Wissens“. Dies zeigt er anhand der Bedeutung solcher Forschungen in Sowjetrussland (S. 347 ff.).

Literatur:

Crang, M. & N. Thrift (2000): Introduction. S. 1-30, in: Diess. (Eds.): Thinking space. Routledge, London & New York.

Dix, A. (2005): Cultural Turn und Spatial Turn. Neue Berührungsebenen von Geographie und Geschichtswissenschaft. In: Geographische Zeitschrift 93 (1), S. 2 ff.

Döring, J. & T. Thielmann (Hrsg.) (2008): Spatial Turn. Das Raumparadigma in den Kultur- und Sozialwissenschaften. transcript Verlag, Bielefeld

Foucault, M. (1992): Andere Räume. S. 34-46, in: Barck, K.; P. Gente; H. Paris & S. Richter (Hrsg.): Aisthesis. Wahrnehmung heute oder Perspektiven einer anderen Ästhetik. Reclam, Leipzig – als pdf zum Download.

Gregson, N. (2003): Discipline games, disciplinary games and the need for a post-disciplinary practice: responses to Nigel Thrift’s ‚The future of geography’. In: Geoforum 34, S. 5-7.

Lippuner, R. & J. Lossau (2004): In der Raumfalle. Eine Kritik des Spatial Turn in den Sozialwissenschaften. S. 47-64, in: Mein, G. & M. Rieger-Ladich (Hrsg.): Soziale Räume und kulturelle Praktiken. Über den strategischen Gebrauch von Medien. transcript Verlag, Bielefeld.

Lossau, J. & Lippuner, R. (2004): Geographie und Spatial Turn. In: Erdkunde 58 (3), S. 201-211.

Lossau, J. (2007): „Mind the Gap“: Bemerkungen zur gegenwärtigen Raumkonjunktur aus kulturgeographischer Sicht. S. 53-68, in: Günzel, S. (Hrsg.): Topologie. Zur Raumbeschreibung in den Kultur- und Medienwissenschaften. transcript Verlag, Bielefeld.

Miggelbring, J. (2005): Die (Un-)Ordnung des Raumes. Bemerkungen zum Wandel geographischer Raumkonzepte im ausgehenden 20. Jahrhundert. S. 79-105, in: Geppert, A. C. T.; U. Jensen & J. weinhold (Hrsg.): Ortsgespräche. Raum und Kommunikation im 19. und 20. Jahrhundert. transcript Verlag, Bielefeld.

Schlögel, K. (2003): Im Raume lesen wir die Zeit. Über Zivilisationsgeschichte und Geopolitik. Carl Hanser Verlag, München & Wien.

Schlottmann, A. (2005): Rekonstruktion alltäglicher Raumkonstitution. Eine Schnittstelle von Sozialgeographie und Geschichtswissenschaft? S. 107-133, in: Geppert, A. C. T.; U. Jensen & J. weinhold (Hrsg.): Ortsgespräche. Raum und Kommunikation im 19. und 20. Jahrhundert. transcript Verlag, Bielefeld.

Soja, E. W. (1989): Postmodern Geographies. The Reassertion of Space in Critical Social Theory. London.

Schlögel listet im Literaturverzeichnis zahlreiche Werke auf, die auch in der Geographie sehr häufig zitiert werden, und in vielen Fällen von Geographen selbst stammen:

Agnew, J. A. (2002): Making Political Geography. London

Agnew, J. A. & J. S. Duncan (eds., 1989): The Power of Place. Bringing Together Geographical and Sociological Imaginations. Boston.

Agnew, J. A. & J. S. Duncan (1998): Re-Visioning World Politics. London, New York.
Agnew, J. A. et al. (eds., 1999): Human Geography. An essential Anthology. Oxford.

Assmann, A. (1999): Erinnerungsräume. Formen und Wandlungen des kulturellen Gedächtnisses. München.

Augé, M. (1994): Orte und Nicht-Orte. Vorüberlegungen zu einer Ethnologie der Einsamkeit. Frankfurt/M.

Bachelard, G. (1992): Poetik des Raumes. Frankfurt/M.

Barnes, T. & J. Duncan (eds., 1992): Writing worlds. Discourse, Text and Metaphor in the Representation of Landscape. London.

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Benko, G. & U, Strohmayer (1997): Space and Social Theory. Interpreting Modernity and Postmodernity. Oxford.

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Crang, M. (1998): Cultural Geography. London, New York.

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Zukin, S. (1991): Landscapes of Power. From Detroit to Disneyworld. Berkeley.

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Eine Antwort to “Ist der Spatial Turn wichtig? Egal, wir schreiben was dazu.”

  1. Gerhard Friedrich Januar 7, 2013 um 4:51 pm #

    um Gottes Willen!

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