Postkarte (Collage von Fred Schölling), Michel & Co. FfM.
Es steht inzwischen außer Frage, dass „auch die vertraute Stadt in der Wahrnehmung Ergebnis der Lektüre von strategisch produzieren Städtebildern ist„. Die Soziologin Martin Löw hat sich mit der Vielzahl der zum Verlauf stehenden Postkarten beschäftigt und es zeigt sich deutlich „die Inszenierung von Differenzierung zwischen Städten„. Für Frankfurt kann gelten: „Es dominiert die Skyline, an Tradition rückgebunden durch den Römer oder die Alte Oper, so als verbinde sich alt und neu in der Stadt aufs Harmonischste„.
Zu ergänzen ist noch der Frankfurter Topos eines nationalen und Internationalen Verkehrsknotenpunktes, verortet im Airport, dem Frankfurter Flughafen, und im Frankfurter Hauptbahnhof. Das Image der Stadt als dynamische, weltweit vernetzte Transitregion.
Löw, M. (2008): Wenn Sex zu Image wird. Über die Leistungsfähigkeit vergeschlechtlichter Großstadtbilder, S. 193-206. In: Schott, d. & M. Toyka-Sid (Hrsg.): Die europäische Stadt und Ihre Umwelt. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, S. 195 f.
Postkarte (Collage von Fred Schölling), Michel & Co. FfM.



